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BMI und KOF

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Berechnung des Body Mass Index und der Körperoberfläche

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Dieses Tool dient nur zu Bildungszwecken und stellt keine professionelle Beratung oder einen Ersatz für professionelle Beratung dar. Das Tool sollte nicht dazu verwendet werden, medizinische Diagnosen zu stellen und/oder medizinische Behandlungen durchzuführen.
Allgemeine Beschreibung
Der Body Mass Index (BMI) ist die am häufigsten verwendete anthropometrische Methode zur Beurteilung des Ernährungszustands. Er ist ein erstes Hilfsmittel, um potenzielle gewichtsbedingte Gesundheitsrisiken zu erkennen und rechtzeitig eingreifen zu können.

BMI ist das nützlichste Maß für Übergewicht und Adipositas auf Bevölkerungsebene, da er für beide Geschlechter und alle Altersgruppen von Erwachsenen gleich ist. Der BMI sollte jedoch nur als grober Richtwert betrachtet werden, da er nicht unbedingt dem gleichen Körperfettanteil bei verschiedenen Personen entspricht. Die Vorteile des BMI liegen in seiner einfachen Berechnung und geringen Kosten. Er kann als Screening-Instrument zur Erkennung potenzieller Gesundheitsprobleme eingesetzt werden. Es gibt jedoch auch einige Nachteile bei der Verwendung des BMI. Beispielsweise berücksichtigt er weder die Muskelmasse noch die Knochendichte. Sportler oder Menschen mit viel Muskelmasse können daher einen hohen BMI haben, ohne übergewichtig oder fettleibig zu sein. Außerdem unterscheidet der BMI nicht zwischen Fettmasse und fettfreier Masse.

Die Verwendung des BMI kann in der Praxis hilfreich sein. So haben Studien gezeigt, dass Menschen mit einem höheren BMI ein erhöhtes Risiko haben, an Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken. Dabei ist jedoch zu beachten, dass der BMI kein Diagnosewerkzeug ist und in Verbindung mit anderen Messgrößen wie dem Taillenumfang und dem Blutdruck verwendet werden sollte.

Ergebnisbereiche für BMI

Untergewicht
≤ 18,49 kg/m²
Normalgewicht
18,5–24,99 kg/m²
Übergewicht
25–29,99 kg/m²
Adipositas Grad I
30–34,99 kg/m²
Adipositas Grad II
35–39,99 kg/m²
Adipositas Grad III
≥ 40 kg/m²

Formeln

BMI = Gewicht / Körpergröße²
Zielgewicht = BMI × Gewicht
KOF (Mosteller) = √(Größe [cm] × Gewicht [kg] / 3600)
KOF (DuBois) = 0,007184 × height0,725 × weight0,425

Literaturverzeichnis

Keys, Ancel, et al. "Indices of relative weight and obesity." International journal of epidemiology 43.3 (2014): 655-665.
“A Healthy Lifestyle - Who Recommendations.” World Health Organization, World Health Organization, 6 May 2010, www.who.int/europe/news-room/fact-sheets/item/a-healthy-lifestyle---who-recommendations. Date accessed: April 2025.
Rubino, Francesco, et al. "Definition and diagnostic criteria of clinical obesity." The Lancet Diabetes & Endocrinology (2025).
Verbraecken, Johan, et al. "Body surface area in normal-weight, overweight, and obese adults. A comparison study." Metabolism 55.4 (2006): 515-524.

Version

4

Über dieses Tool

Der Body Mass Index (BMI) ist die am häufigsten verwendete anthropometrische Methode zur Beurteilung des Ernährungszustands. Er ist ein erstes Hilfsmittel, um potenzielle gewichtsbedingte Gesundheitsrisiken zu erkennen und rechtzeitig eingreifen zu können.

BMI ist das nützlichste Maß für Übergewicht und Adipositas auf Bevölkerungsebene, da er für beide Geschlechter und alle Altersgruppen von Erwachsenen gleich ist. Der BMI sollte jedoch nur als grober Richtwert betrachtet werden, da er nicht unbedingt dem gleichen Körperfettanteil bei verschiedenen Personen entspricht. Die Vorteile des BMI liegen in seiner einfachen Berechnung und geringen Kosten. Er kann als Screening-Instrument zur Erkennung potenzieller Gesundheitsprobleme eingesetzt werden. Es gibt jedoch auch einige Nachteile bei der Verwendung des BMI. Beispielsweise berücksichtigt er weder die Muskelmasse noch die Knochendichte. Sportler oder Menschen mit viel Muskelmasse können daher einen hohen BMI haben, ohne übergewichtig oder fettleibig zu sein. Außerdem unterscheidet der BMI nicht zwischen Fettmasse und fettfreier Masse.

Die Verwendung des BMI kann in der Praxis hilfreich sein. So haben Studien gezeigt, dass Menschen mit einem höheren BMI ein erhöhtes Risiko haben, an Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erkranken. Dabei ist jedoch zu beachten, dass der BMI kein Diagnosewerkzeug ist und in Verbindung mit anderen Messgrößen wie dem Taillenumfang und dem Blutdruck verwendet werden sollte.
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